Von Beate Harder | August 2023  

Erneut konnte der Heimatverein Ubstadt-Weiher e.V. die Geschichte eines Gewerbes in Ubstadt-Weiher, Ortsteil Weiher, des einstigen Kraftfahrzeugmechanikermeisters Karl Spross, zusammen mit der Tochter des ehemaligen Inhabers, Frau Christa Weskamp geb. Spross, aufschreiben und so für die Nachwelt erhalten und zugleich Einblicke in die damalige Zeit geben. Der Heimatverein dankt Frau Weskamp sowie allen anderen Beteiligten für die Interviews und unserem Vorstandsmitglied Beate Harder für die Recherchearbeit.
Wenn auch Sie dazu beitragen möchten, dass altes Handwerk und die Geschichte unserer ehemaligen Geschäfte in Ubstadt-Weiher nicht vergessen werden, würden wir uns über eine Kontaktaufnahme mit uns freuen.

„Faszination Mechanik“, das könnte man wohl als Leitspruch für das Leben und die Arbeit von Karl Spross, Kraftfahrzeugmechanikermeister und Alleskönner aus Weiher, nehmen.

Karl Spross, geboren am 5. Januar 1912 in Bernkastel, absolvierte nach Beendigung der Volksschule eine Lehre im zur damaligen Zeit absolut innovativsten Ausbildungsberuf „Kraftfahrzeugmechaniker“. Nach Beendigung dieser Lehre um das Jahr 1930 war er in verschiedenen Betrieben tätig und erwarb den Meistertitel im Kraftfahrzeuggewerbe. In den späteren 1930er Jahren hatte sich Karl Spross zum Reichsarbeitsdienst verpflichtet und betreute dort die Kraftfahrzeuge der Einsatztruppen.

Karl Spross, Reichsarbeitsdienst, 1937

Während eines Verwandtenbesuches in Dillingen an der Saar lernte der junge Karl seine spätere Ehefrau Anny Bilsdorfer (15.8.1912 – 13.6.1999) kennen und lieben. Nach der Verheiratung 1938 zog Anny Spross mit ihrem Ehemann Karl zu den jeweiligen Stätten seiner Stationierung. Am 1. Januar 1941 konnte sich das junge Ehepaar über die Geburt seiner Tochter Christa freuen.

Ehepaar Spross, 1938

Zur Zeit der letzten Stationierung von Karl Spross vor Kriegsende in Bad Bergzabern wohnte die junge Familie in Landau. Am 6. Juni 1944, dem sogenannten D-Day, landeten die Alliierten unter schweren Verlusten in der Normandie. Die Befreiung Europas aus den Händen der Nazis begann. Die Kämpfe überzogen die westlichen Landesteile Deutschlands mit großer Vehemenz, nächtliche Bombenangriffe trieben die Bewohner, so auch Mutter und Tochter Spross, in den Bunker. Nach einem Bombenangriff, bei dem das Wohnhaus der Familie zerstört wurde, konnte Karl Spross seine Familie mit allen noch verbliebenen Habseligkeiten auf einem Pritschenwagen unterbringen, der zusammen mit anderen Flüchtenden Richtung Osten fuhr. In Bruchsal stoppte der Treck und man überlegte sich abzusteigen, doch eine gütige Fügung des Schicksals veranlasste Mutter und Tochter Spross, noch bis Weiher auf dem Wagen zu bleiben. Wer weiß, ob Anny und Christa den grausamen Bombenangriff am 1. März 1945 auf Bruchsal überlebt hätten. Karl Spross selbst wurde während seines Dienstes Anfang 1945 durch einen Kopfschuss schwer verletzt, konnte seinen Dienst nicht mehr ausüben und durfte deshalb seiner Familie nach Weiher folgen.

Karl Spross, Reichsarbeitsdienst, 1944

Dort wurde die Familie zuächst in einem Zimmer bei der Familie Bellm in der Hauptstraße 130 einquartiert. Nach einiger Zeit erhielt man bei der Familie Rothermel in der Hauptstraße 109 eine eigene kleine Wohnung und, was für Karl Spross besonders wichtig war, er konnte sich im Schuppen eine kleine Werkstatt einrichten und „Alles“ reparieren. So war es für ihn möglich, sich und die kleine Familie mit Reparaturarbeiten im Tausch für Lebensmittel über die erste schwierige Zeit bis zur Währungsreform 1948 über Wasser zu halten.

Nach der Währungsreform bot die Gemeinde Weiher der Familie zunächst einen geeigneten Bauplatz in der ehemaligen Bahnhofstraße (heute Ubstadter Straße) an. Doch auf Anraten von Freunden und Kunden entschloss man sich für den Kauf eines Anwesens in der Ortsmitte von Weiher, das sich als günstigeren Standort für sein Reparaturunternehmen anbot. So erwarb Karl Spross im Jahr 1948 von der Katholischen Kirche das vollkommen marode Anwesen Hauptstraße 90, in dem zuvor die Familie des „Kercherschweizers“ gewohnt hatte.

Anwesen in den frühen 1950er Jahren vor der Aufstockung.

In den kommenden Jahrzehnten wurden die Gebäudeteile ständig ausgebaut, es wurde um- und angebaut. Jedes verdiente Geld steckte man in den Erhalt und die Erweiterung von Wohnung und Werkstatt, bis es schließlich den Anspruch der Familie an ein modernes Wohn- und Geschäftshaus erfüllte.

Hier eröffnete Karl Spross neben seinem Reparaturservice nun einen Handel mit Nähmaschinen, Kinderwägen und Fahrrädern der Marke „NSU“ und empfahl sich als „Fachmann für Anschaffungen und Reparaturen“. In der ehemaligen Scheune richtete sich Karl Spross nach und nach eine funktionale Werkstatt ein, eine kleine Tankstelle rundete das Angebot ab. Gleich zu Beginn der Geschäftstätigkeit hatte man mit Anton Becker einen ersten Lehrling im Kraftfahrzeugmechaniker-Beruf. Ihm sollten im Laufe der Jahre noch viele Lehrlinge folgen, die zum Teil als Gesellen noch lange der Werkstatt erhalten blieben. In den ganzen Jahren der Geschäftstätigkeit der Firma Spross waren stets zwei Gesellen und ein oder zwei Lehrlinge beschäftigt.

Karl Spross in der Werkstatt. Anfang 1950er.

Einer dieser Lehrlinge, der überdies Karl Spross während seiner ganzen Geschäftstätigkeit die Treue hielt, war Josef Ebelle (*1949) aus Ubstadt. Er begann 1963 seine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker bei der Firma Spross. Zweimal wöchentlich besuchte Josef Ebelle die Berufsschule in Bruchsal, um 1967 seinen Abschluss vor der Handwerkskammer zu machen, bei der Karl Spross übrigens auch als Prüfer tätig war. Karl Spross war ein strenger, aber gerechter Lehrherr, der nach dem frühen Tod von Josefs Vater auch ab und zu Vaterstelle für ihn einnahm. Bei einer Arbeitszeit von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 18 Uhr und samstags von 8 Uhr bis 16 Uhr verbrachte man seinerzeit einen großen Teil seiner Lebenszeit an der Arbeitsstelle. Dem Samstagnachmittag war zusätzlich die Reinigung der Werkstatt vorbehalten, da wurde gekehrt, gewischt und aufgeräumt, dass es eine Freude war.

Nach der Währungsreform, als die kleinbäuerlichen Betriebe in Weiher und der Umgegend durch den Verkauf ihrer Erzeugnisse und vor allem der Sonderkulturen Tabak und Hopfen zu einem kleinen Ersparten kamen, wurde der Wunsch nach einem geeigneten Fortbewegungsmittel immer größer. Karl Spross bot in seinem gut sortierten Fachgeschäft das beliebte NSU-Fahrrad an und verkaufte dieses in der ersten Zeit in enormen Mengen. Auch Kinderwägen brauchten die vielen jungen Familien nach der Rückkehr der Männer aus Krieg und Gefangenschaft in großer Zahl und wurden bei Karl Spross fündig. Sie wurden mit der Bahn angeliefert, wurden noch an der Bahnstation Ubstadt-Weiher zusammengebaut und traten von dort aus ihre Jungfernfahrt nach Weiher zur Kundschaft an. Tochter Christa und ihre Freundinnen durften da kräftig mit anpacken.

Selbstverständlich war stets die ganze Familie mit im Betrieb involviert. Mutter Anny betreute das Geschäft und die Tankstelle, besorgte die benötigten Ersatzeile bei der Firma „Begena“ in Bruchsal, wofür sie eigens im Alter von 48 Jahren den Führerschein machte. Auch die Zulassung der Neufahrzeuge war die Aufgabe von Anny Spross. Im Ausstellungsraum zur Hauptstraße hin, mit großzügiger Schaufensterfront, waren die Highlights des Angebotes des Unternehmens ausgestellt. Vom Fahrradreifen über Bremsen bis zu Lampen usw. konnte der Heimwerker alles erwerben, um die Fahrräder der Familie zu reparieren. Felgen und Speichen konnten noch einzeln erworben werden, die Aufgabe von Christa Spross und später so manchem Lehrling war es unter anderem, die Speichen in die Felgen einzufädeln. Im dahinter gelegenen Büro erledigte nach Ihrer kaufmännischen Ausbildung, Tochter Christa die gesamte kaufmännische Abwicklung des Geschäftes. Im nun aufgestockten Obergeschoss des Anwesens befanden sich die Schlafzimmer der Familie und ein großes Wohnzimmer. Die Küche war Mittelpunkt des Geschäftes und befand sich im unteren, hinteren Bereich neben Ausstellungsraum und Büro.

Familie Spross. Um 1950.

Nachdem der Bedarf der Bevölkerung an Fahrrädern gedeckt war und die Menschen auch immer mehr Geld zur Verfügung hatten, wurde die Nachfrage nach motorisierten Fortbewegungsmitteln groß. Karl Spross bot zunächst Roller, Mopeds und auch Motorräder der Marke NSU an und konnte weiterhin gute Absatzzahlen verzeichnen. Getreu seinem Wahlspruch „Wo man kauft, da lässt man auch reparieren!“ spülten seine Kunden weiter Geld in die Kasse des jungen Unternehmens.

Der bevorzugte Geschäftspartner von Karl Spross, die Firma NSU, war ein deutscher Fahrrad-, Motorroller-, Motorrad- und Automobil- Hersteller, der 1873 in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und im Jahr 1880 nach Neckarsulm verlegt wurde. Das Unternehmen firmierte ursprünglich als „Mechanische Werkstätte zur Herstellung von Strickmaschinen“, stellte aber ab 1886 Fahrräder her und war ab 1901 maßgeblich an der frühen Entwicklung von Motorrädern in Deutschland beteiligt. Mitte der 1950er Jahre war NSU nach Stückzahlen der größte Zweiradhersteller der Welt. 1969 erfolgte eine Unternehmensfusion zu „Audi NSU Auto Union AG“ und 1985 eine Umfirmierung in „Audi“, wodurch der Name NSU ab diesem Jahr verschwand.

In Karl Spross‘ kleinem Geschäft in Weiher war der Verkaufsschlager der 1950er Jahre der NSU-Motorroller „Lambretta“. Die Motorradproduktion der Firma NSU endete mit dem Nachlassen der Motorradwelle 1963, die Herstellung von Fahrrädern Mitte der 1960er Jahre. Seit Mitte der 1950er Jahre entwickelten die NSU Werke AG ihren ersten Nachkriegswagen, den NSU Prinz. 1959 kam der Sport-Prinz auf den Markt. Der NSU Sport-Prinz war ein sportliches Coupé mit zwei Sitzen und einem leistungsstarken 30PS-Motor.

Christa Spross.

Das Neuwagengeschäft, eigentlich einträglich, war nicht die Welt von Karl Spross. In
dieser Zeit besuchten die Kunden noch nicht durch eigenen Antrieb die Autogeschäfte, sondern wurden zuhause aufgesucht. Nach einem Tipp von Freunden, Bekannten oder Kunden oder bei einem Stammtischbesuch vereinbarte der Händler einen Termin mit den potenziellen Autokäufern. Dabei waren das Überzeugen und Überreden aber nicht das Metier von Karl Spross. Er war der Herr der Mechanik, ein guter Geschäftsmann, aber kein Verkaufstalent. Trotzdem, und gerade durch sein Alleinstellungsmerkmal in Weiher, war der Absatz an „Prinzen“ ganz ordentlich und die anschließenden Wartungen brachten dem Unternehmen Arbeit und Geld.

Montage in Aktion. 1960er Jahre.

Insgesamt steckte Werbung und Marketing in der Nachkriegszeit noch in den Kinderschuhen. Die Kunden, froh endlich wieder etwas kaufen zu können, mussten nicht erst noch mit Reklame davon überzeugt werden. Das wurde erst Ende der 1950er, Anfang der 1960er Jahre wichtig, als der boomende Markt unzählige Konkurrenten hervorbrachte. Der VW Käfer als Volksauto war der größte Konkurrent zu den NSU- und Audi-Kraftfahrzeugen. Anton Becker, der ehemalige Lehrling, der 1964 in Weiher eine Ford-Vertragswerkstatt eröffnete, war für die Firma Spross natürlich die größte Herausforderung. Dem wollte man mit ersten Werbemaßnahmen entgegenwirken: Flyer, damals „Handzettel“ genannt, wurden in einer Druckerei in Auftrag gegeben und an die vielen BNN-Austrägerinnen und Austräger in den umliegenden Ortschaften verteilt, die diese zusammen mit der Tageszeitung in die Haushalte lieferten. In Festschriften wurden Anzeigen geschaltet, die jedoch eher zur
nterstützung der feiernden Vereine dienten, als echte Werbung darstellten.

Mutter und Tochter Spross waren nun im Dauereinsatz zur Beschaffung der benötigten Ersatzteile, die entweder nach wie vor bei der Firma „Begena“ in Bruchsal erworben und abgeholt werden mussten oder zu der Zeit auch bei der Firma NSU Wachter in Karlsruhe. Diese Ersatzteilabholungen eröffnete den beiden unternehmungslustigen Damen eine ganz neue Perspektive: Während ihr Auto mit den bestellten Teilen beladen wurde, flanierten die beiden in der aufstrebenden Stadt Karlsruhe.
Auch nach der Verheiratung mit Franz-Josef Weskamp im Jahr 1965 und der Geburt ihrer drei Kinder arbeitete Christa weiterhin im elterlichen Unternehmen mit. Ehegatte Franz-Josef wurde zusätzlich auch mit eingebunden. Gerne holte er zusammen mit dem Schwiegervater Neuwagen in Neckarsulm ab und musste auch schon mal ein Tennismatch unterbrechen, um benötigte Einzelteile aus Karlsruhe zu beschaffen.

Der NSU Ro 80 war das letzte Modell, das unter dem Namen NSU die Werkshallen verließ. Anschließend war der Audi 100 der Verkaufsschlager der oberen Mittelklasseund wurde von Karl Spross ab den 1970er Jahren an seine Abnehmer gebracht.

Josef Ebelle beschreibt Karl Spross als findigen, absolut versierten Techniker, der mit den einfachsten Mitteln in der Lage war, nahezu alles zu reparieren. Auch noch in den 1960er und 1970er Jahren mussten die Leute aufs Geld schauen und waren dankbar, wenn die dringend erfoderliche Reparatur der Fortbewegungsmittel ein nicht allzu großes Loch in die Haushaltskasse riss.

Gute Erinnerungen hat Josef Ebelle an die Örtlichkeiten der Werkstatt. Es waren dort mehrere Hebebühnen vorhanden, ebenso Montagegruben. Ein Waschplatz, ein Abschleppwagen und die Tankstelle ergänzten die Ausstattung der Werkstatt. Da es im Winter in der zugigen Werkstatt entsprechend kalt war, modifizierte Karl Spross den vorhandenen kleinen Heizofen, um damit „Altöl“ verbrennen zu können. Aus heutiger Sicht eine schlimme Vorstellung. Überhaupt war der Umgang mit gefährlichen und giftigen Stoffen zu jener Zeit sehr sorglos. Das Altöl wurde in mehrere 200 Liter-Fässer abgefüllt, die von einer Entsorgungsfirma zur Wiederaufbereitung abgeholt wurden. Versehentlich verschüttes Öl versickerte immer mal wieder im Erdreich, das Jahre später großräumig und teuer beseitigt werden musste. Schrottautos entsorgte man damals im „Schuttloch“, einem durch Kiesabbau ausgegrabenen Acker im Weiherer Gewann Kieseläcker. So mancher „Prinz“ fand da sein Grab.

In der Werkstatt, direkt neben dem Pfarrhaus gelegen, wurde auch immer einmal gern lautstark gesungen. In der Adventszeit, wenn Weihnachtslieder zum Besten gegeben wurden, stand auch häufig mal der damalige Pfarrer Alois Westermann da und freute sich über die Darbietung.

Viele unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Weiher erinnern sich noch an Krankenschwester Protasia vom Göttlichen Herzen Jesu in Gengenbach. Sie war in den 1970er Jahren eine gern gesehene und häufig anzutreffende Kundin in der Werkstatt. Hatte sie doch ein schnittiges grünes Herkules-Mofa, das in Karl Spross‘ Werkstatt stets kostenlos repariert wurde, damit sie zu jeder Tages- und Nachtzeit schnell bei den von ihr betreuten Kranken und Sterbenden war.

1970er Jahre.

Karl Spross war auch ein großer Vereinsgönner. Viele Jahre betreute er den Radsportverein Weiher mit den Fahrradlegenden David Pfisterer, Fritz Mönig und Hans Kirstein. Etliche Jahre bengleitete er die Sportler bei den sonntäglichen Rennen und sorgte für den reibungslosen Ablauf der Aktivitäten. Auch die Freiwillige Feuerwehr Weiher fand in Karl Spross einen tatkräftigen Mechaniker, der sich um die Ausstattung und Instandhaltung von Fahrzeugen und Ausrüstung kümmerte. Zum Dank dafür trugen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr am Tag der Beerdigung seinen Sarg zu seiner letzten Ruhestätte.

1974 gab Karl Spross aus Alters-, aber auch aus Krankheitsgründen das Geschäft auf. In der Familie Jennewein fand man für mehr als zehn Jahre würdige Nachfolger. Anschließend ging das Geschäft auf Konrad Heilig über und im Jahr 2008 wurde das Anwesen an die Familie Antonio Di Noia veräußert, die seitdem das gutgehende Eisgeschäft „Gelateria La Piazza“ in den ehemaligen Ausstellungsräumen der Firma „Karl Spross NSU Reparaturservice“ betreibt.

Die Eheleute Spross errichteten sich in der Hahnenstraße 43 in Weiher einen schönen Altersruhesitz und konnten den gemeinsamen Lebensabend zusammen mit Tochter, Schwiegersohn und drei Enkeln bis zum Tod von Karl Spross am 25. April 1997 genießen. Anny Spross durfte ihre letzten beiden Lebensjahre bei der Tochter verbringen und folgte ihrem Mechanikermeister am 13. Juni 1999.

Ehepaar Spross. 1990er Jahre.

Für viele Jahrzehnte war der Name „Spross“ in Weiher ein Maßstab für exzellenten Reparaturservice und kostengünstige Lösungen. Im kollektiven Gedächtnis der Gemeinde Weiher hat sich Karl Spross sowohl als Person mit seiner „Faszination der Mechanik“, als auch durch sein großes Engagement im Ehrenamt einen Ehrenplatz erworben!

Ich bedanke mich bei der Familie Weskamp für die vielen Informationen, Fotos und Hinweise und bei allen anderen Beteiligten für ihre Unterstützung.

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